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Arthrose bei Katzen und Hunden

Arthrose

Eins vorweg: CBD kann sowohl bei Katzen als auch bei Hunden entscheidend zur Schmerzreduzierung beitragen! Die meisten Tiere benötigen bei der CBD Gabe keine Schmerzmittel, oder die Dosis kann merklich reduziert werden. 

Wichtig ist es, das Tier immer zu beobachten.
In manchen Phasen, gerade bei der Spondylose, kann ein Schmerzmittel trotz CBD nötig sein. Das ist von Tier zu Tier unterschiedlich!

Im Erfahrungsbericht von Polly und Salem wird davon berichtet, dass die Spondylose von Polly seit knapp 2 Jahren, also seitdem sie CBD-Öl bekommt, nicht weiter fortgeschritten ist. Lt. Aussage der Tierärztin kann es durchaus am CBD-Öl liegen! Eine Garantie, ebenso wie ein Heilversprechen hierfür gibt es aber nicht!

Grundsätzlich ist vor der Gabe von CBD-Öl immer ein Tierarzt zu Rate zu ziehen, um eine genaue Diagnose zu stellen und einen Behandlungsplan aufzustellen!

Sehr gute Unterstützung kann bei Arthrose auch das Boswellia-Öl für Hunde und Katzen geben! Einen Beitrag zu Boswellia findest Du ebenfalls im Info Guide!

Arthrose bei Katzen – Gelenkprobleme erkennen

Ein Bericht von: Helene Halbekann, via Aniforte
Quelle: Aniforte

Gelenkerkrankungen bei Katzen sind gar nicht so selten, wie vielleicht vermutet wird. Unsere Stubentiger sind nur Meister im Verbergen von Schmerzen, daher werden auch viele Erkrankungen bei Katzen leider viel zu spät entdeckt. Eine solche Erkrankung ist Arthrose. Katzen zeigen in der Regel kaum Symptome, leiden aber still. Wir erklären Dir in diesem Beitrag, wie Du Arthrose bei Deiner Katze frühzeitig erkennst und mit welchen natürlichen Mitteln Du spielend leicht vorbeugen kannst.

Was ist Arthrose?
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Natürlich haben auch Katzen Gelenkprobleme und -erkrankungen. Arthrose ist so eine typische Gelenkerkrankung, die sogar sehr schmerzhaft werden kann. Diese chronische Gelenkerkrankung tritt überwiegend bei älteren Katzen auf und ist auf geschädigtes Knorpelgewebe bei den Stubentigern zurückzuführen. Knorpel sowie auch die Gelenkflüssigkeit sind das Puffer zwischen den Gelenken und verhindern, dass die Gelenke aneinander reiben. Wird der Knorpel beschädigt oder nutzt sich ab, verändert sich die Knorpeloberfläche und bekommt Risse – weitere Knorpelschäden sind vorprogrammiert. Die dabei entstehende Reibung zwischen den Gelenken wird verstärkt und äußert sich als Schmerzen bei der Katze. Gelenkentzündungen wie Arthritis können ebenfalls zur Arthrose bei Katzen beitragen. Während eine Arthritis eine entzündliche Gelenkserkrankung ist und durch Infektionen oder auch Rheuma ausgelöst werden kann, kann eine Arthrose bei Katzen auch die Folge einer Arthritis sein.

Ab 9 Jahren zeigt ein Großteil der Katzen den irreversiblen Verschleiß von Knorpeln und Gelenken. Zu den häufigsten Gelenken, die von einer Arthrose betroffen sind, zählen Ellbogen und Schultern, gefolgt von Knie und Hüften.

Arthrose bei Katzen behandeln
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Eine frühzeitige und schnelle Behandlung ist bei der Katzen-Arthrose entscheidend. Diese Gelenkerkrankung sollte auf jeden Fall durch einen Tierarzt oder Tierheilpraktiker diagnostiziert werden, damit andere gesundheitliche Probleme als Ursache ausgeschlossen werden können. Auch der Einsatz von Schmerzmitteln und anderen herkömmlichen Medikamenten sollten auf einer Diagnose beruhen.

Arthrose bei Katzen kann nicht geheilt werden, da der Knorpel bereits zerstört ist. Umso wichtiger ist es, frühzeitig dem Knorpel und den Gelenken wichtige Nährstoffe wie Kollagen, entzündungshemmende Omega-3-Fettsäuren oder mineralhaltige Calciumquellen zuzuführen, damit eine Regeneration schneller von statten geht und die Elastizität und Stabilität des Knorpels erhalten bleibt.

Um fortgeschrittene Arthrose bei Katzen zu behandeln, werden Maßnahmen wie Schmerztherapie, Physiotherapie, Akupunktur sowie Medikamente und Futterzusätze eingesetzt. Je nach Schweregrad muss die Gabe von Schmerzmitteln sowie verschiedene Therapien durchgängig erfolgen. Dabei solltest Du beachten, dass die Medikamente von Deiner Katze gut vertragen werden und auch mit eventuell anderen Medikamenten, die der Stubentiger einnimmt, keine Nebenwirkungen auslösen.

Ansonsten empfehlen wir, Deine Katze warm zu halten, besonders im Winter. Ihr Liegeplatz sollte sich nicht im Durchzug und in der kalten Jahreszeit nicht am Fenster befinden. Bei Freigängern sollte es vermieden werden, dass sie sich bei Regen und Schnee zu lange draußen aufhalten. Kommt der kleine Streuner durchnässt und durchgefroren nach Hause, sollte er direkt mit einem Handtuch trocken gerubbelt werden und falls die Katze es zulässt, trockengeföhnt.

Gut zu wissen:
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Kollagen, Grünlippmuschel und Teufelskralle sind nicht nur in der Humanmedizin bei der Behandlung von Arthrose effektiv, sondern helfen auch Katzen bei ihren Leiden!

Gesund für Katzen-Gelenke – Nahrungsergänzung richtig wählen
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Um die Katzen Gelenke zu stärken, sind Futterergänzungen die erste Wahl. Insbesondere Grünlippmuschelpulver in Kombination mit Hagebuttenpulver haben sich in der Behandlung von Arthrose bei Katzen bewährt. Daher finden sich diese Supplemente auch im Katzenfutter sowie in einigen therapeutischen Snacks und Leckerlis wieder. Grünlippmuschelpulver ist bekannt für seinen hohen Gehalt an Glykosaminoglykanen, Omega-3-Fettsäuren und Aminosäuren. Auch die Wirkung von Hagebuttenpulver auf die Gelenke und bei Arthrose ist bereits zahlreich in Studien belegt. Es enthält einen außergewöhnlich hohen Anteil an Vitamin C, 20-mal mehr als Zitronen, und liefert zusätzlich wichtige Galaktolipide. Sie sind vor allem in der Humanmedizin für ihre Wirkweise bei Gelenkerkrankungen wie Arthrose bekannt.

Ein weiterer wichtiger Faktor bei der Arthrosetherapie von Katzen ist die Schmerzlinderung. Teufelskralle gilt hier als vielversprechendes Mittel. Denn das afrikanische Sesamgewächs ist ein traditionelles Heilmittel aus Südafrika und Namibia und gilt noch als Geheimtipp in der natürlichen Tierheilkunde. Laboruntersuchungen haben gezeigt, dass Teufelskralle über Inhaltsstoffe wie Harpagoside verfügt, die schmerzlindernd und entzündungshemmend auf Gelenke wirken. Außerdem löst die Pflanze keine bekannten Nebenwirkungen aus, im Gegensatz zu typischen Arthrosemedikamenten. Wird Teufelskralle Katzen unter das Futter gemischt, kann es bereits nach wenigen Wochen die Schmerzen deutlich reduzieren.

Ursachen von Gelenkerkrankung bei Katzen
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Als Ursachen einer Arthrose bei Katzen kommen einige Faktoren infrage:

Übermäßige wiederkehrende (Fehl-)Belastungen der Gelenke

Fehlernährung im jungen Katzenalter – Nährstoffüber- oder -unterversorgung

Genetische Ursachen, wie zu langsame Knorpelbildung

Traumata am Gelenk (Knochenbrüche, Verrenkungen, Prellungen, etc.)

Dysplasien (Hüftgelenks-/Ellenbogendysplasie)

Patellaluxation (Verrenkung der Kniescheibe)

Übergewicht

Starke wiederkehrende Belastungen von Gelenken (häufiges Springen von hohen Gegenständen, Sprints, etc.) können den Knorpel bei Katzen schädigen und auch die Produktion der Gelenkflüssigkeit (Synoviaflüssigkeit) beeinträchtigen. Fehlernährung im jungen Katzenalter – zu wenige Omega-3-Fettsäuren, Collagen, Calcium & Co. – führen ebenfalls zum Verlust der Knorpelmasse. Fehlt dem Knorpel „gesunde Nahrung“, können die Knorpelzellen nicht wachsen und sind nicht elastisch genug, um Belastungen abzufedern. Vor allem im Alter nimmt der Gelenkknorpel der Katze an Elastizität ab, wird steifer und eine Abnutzung schreitet schneller voran.

Diese Störfaktoren führen dazu, dass die Zellen im Knorpel unverhältnismäßig aktiviert werden und durch Aufbau- und Abbauenzyme eine Zerstörung der Proteine im Knorpel verstärkt wird. Dadurch verringert sich auf Dauer der Collagenanteil im Knorpel und die Knorpelzellen sterben ab. Starres Narbengewebe bildet sich, das sowohl die Knorpelmasse schädigt als auch das Gelenk. Chronische Entzündungen sind die Folge.

Bei der Katze verursacht dieser Prozess im fortgeschrittenem Stadium dauerhafte Schmerzen im Gelenk. Spätestens jetzt ist eine Futterzugabe von wichtigen Nährstoffen für den Aufbau des Knorpelgewebes vonnöten. Katzen-Gelenke zu stärken und die Knorpelmasse zu schonen, sollte zu das Behandlungsziel sein.

Arthrose Katze – Symptome richtig deuten
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Tiere haben im Vergleich zu Menschen eine höhere Schmerzgrenze. In der Regel lassen sich Katzen ihre Schmerzen nicht anmerken, sodass es auch dem Besitzer nicht direkt auffällt, dass etwas mit dem Stubentiger nicht stimmt. Die Symptome einer Arthrose bei Katzen können von Tier zu Tier unterschiedlich sein. Sie zeigen sich häufig unspezifisch, was eine frühe Beobachtungsdiagnose leider erschwert. Daher kann eine Arthrose bei Katzen auch lange unbemerkt bleiben.

Jedoch gibt es einige Verhaltensmuster, die darauf hinweisen können, dass Deine Katze an Gelenkproblemen leidet:

Steife Körperhaltung

Bewegungsunlust

Vermeiden das Springen von hohen Höhen

Weniger Bewegung im Allgemeinen

Lahmheit

Verhaltensänderungen

Fieber

Verringerter Spieltrieb

Angst und aggressives Verhalten

Vermehrtes Schlafen

Verändertes Laufverhalten

Probleme beim Aufstehen

Schiefe Körperhaltung

Diese unspezifischen Symptome müssen nicht alle gleichzeitig auftreten, auch einzelne Anzeichen können bereits auf eine Arthrose hindeuten.

Um eine Gelenkerkrankung wie Arthrose bei Katzen zu diagnostizieren, wird man an einem Tierarztbesuch nicht herumkommen. Lahmheitsuntersuchungen, Röntgen als auch eine Computertomographie (CT) können bei der Arthrose-Diagnose herangezogen werden. Das CT und Röntgenbild zeigen am besten, wie fortgeschritten die Arthrose bei der Katze bereits ist und welche Behandlung am meisten Sinn macht.

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